Die ökumenische Woche für das Leben 2021 steht in diesem Jahr unter dem Thema »Leben im Sterben«. Nachdem sie im vergangenen Jahr aufgrund des bundesweiten Lockdowns nicht stattfinden konnte, wird die Sorge um Schwerkranke und sterbende Menschen durch palliative und seelsorgliche Begleitung sowie die allgemeine Zuwendung thematisch erneut aufgegriffen.

www.woche-fuer-das-leben.de

Live-Stream unserer Eröffnungsfeier, 17.4. um 15 Uhr

www.bistum-eichstaett.de/woche-fuer-das-leben/

Einige Monate vor dem Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt wird das Programm konkreter. Wegen Corona werden alle Veranstaltungen von 13. bis 16. Mai auf der Webseite www.oekt.de zu sehen sein. Bei vielen Angeboten können sich die Zuschauerinnen und Zuschauer aktiv einbringen. Unter dem Leitwort "schaut hin" (Mk 6,38) soll der Blick in diesem Jahr besonders auf die gemeinsame christliche Verantwortung für die Welt und dem Zusammenleben geschärft werden. „Digital und dezentral“ feiern sind die Zauberworte. Alle sind eingeladen, von Donnerstag bis Sonntag bei sich vor Ort mitzufeiern. Der ÖKT sagt zu, Planungen für ökumenische Begegnungen vor Ort mit Ideen und Material zu unterstützen. Infos dazu gibt es auf der Homepage des ÖKT oekt.de/feiern.

Der Nürnberger evangelische Regionalbischof, Oberkirchenrat Stefan Ark Nitsche (65), ist zum Jahreswechsel in den Ruhestand getreten. Am 10. Januar wurde er in einem Gottesdienst in der Nürnberger Gustav-Adolf-Kirche von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm von seinem Amt entpflichtet und verabschiedet. Nitsche hatte die Stelle des Regionalbischofs des Kirchenkreises Nürnberg 14 Jahre lang mit seiner Frau Elisabeth Hann von Weyhern (57) geteilt. Seit 1.

Burg
Bildrechte: de.m.wikipedia.org/ Hajo Dietz

Damit es im Corona-Jahr 2020 in den Gottesdiensten am Heiligen Abend nicht eng wird, aber trotzdem alle, die es wollten, einen Gottesdienst feiern konnten, ließen sich die Kirchengemeinden im Kirchenkreis Nürnberg einiges einfallen. Auch die Regionalbischöfe Elisabeth Hann von Weyhern und Stefan Ark Nitsche brachten sich da mit ihrem Angebot der Open-Air-Christvespern auf der Nürnberger Kaiserburg mit ein. In kleinerem Rahmen, im Freien, in stimmungsvollem Ambiente und mit viel Abstand zueinander wurde die Geburt Jesu gefeiert. Musikalisch wurden die Christvespern vom Gitarristen und Songwriter Addi Manseicher gestaltet.

Einen Eindruck davon bekommen Sie hier: https://www.br.de/nachrichten/bayern/open-air-gottesdienst-auf-der-nuernberger-kaiserburg,SKBTcto?UTM_Name=Web-Share&UTM_Source=E-Mail&UTM_Medium=Link

Die Predigt zum Nachlesen finden Sie hier:


 

 

 

Rembrandt: Christus im Sturm auf dem See Genezareth
Bildrechte: commons.wikimedia.org/w/index.php?curid

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Schwestern und Brüder,

und wenn Du denkst, die Lage normalisiert sich langsam wieder, dann kommt der nächste Lockdown …
Das vergangene halbe Jahr war so kräftezehrend, hat uns so viel abverlangt und jetzt geht das alles wieder von vorne los?!
Das kirchliche Leben hatte gerade wieder Fahrt aufgenommen, da müssen wir schon  wieder vieles ganz neu planen und vielleicht auch denken.
Und die Fragen eines Lebens in, mit und trotz der Corona-Pandemie betreffen uns neben den professionellen Aspekten natürlich auch ganz persönlich: Trifft uns die zweite Welle oder sind wir gar schon in der „Dauerwelle“? Wie ergeht es meinen Eltern?  Wie sollen wir das „Homeschooling“ auf die Reihe kriegen? Wieviel Vorsicht und wieviel Mut braucht es in meinem Alltag und in meinem Dienst? Vielleicht bin ich selbst in der Risikogruppe?
Die Tage werden nun immer dunkler und auch als Gesellschaft stehen uns keine leichten Zeiten bevor im Blick auf die vielen Konfliktfelder unserer Welt.
Gerade in diesen trüben Tagen wollen wir als Kirche für die Menschen da sein und Ihnen einen Ort öffnen, an dem sie die frohe Botschaft hören und erleben können.
Wie unser kirchliches Leben in den nächsten Monaten am Ende aussehen wird, keiner von uns weiß das genau, aber wir vertrauen auf den, der uns führt.
Christus spricht: "Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben".
Wir sind miteinander im Gebet verbunden und bitten Gott darum, dass er uns beisteht in diesen Zeiten.
Wir wünschen Ihnen alles Gute und danken von Herzen für Ihren Einsatz und Ihr Durchhaltevermögen! Bleiben Sie behütet!

Elisabeth Hann von Weyhern & Stefan Ark Nitsche

PS: Ein Bild, das uns in diesen Tagen besonders wertvoll geworden ist, ist Rembrandts „Christus und alle, die mit ihm im Boot sind, im Sturm“. Das Bild sehen Sie oben und unsere Gedanken dazu hören Sie hier:

 

 

 

Bildrechte: beim Autor

Stadtdekan Dr. Jürgen Körnlein erklärt im Namen der Nürnberger Dekaninnen und Dekane:

"Diesen Satz aus der Abschlusspredigt des Evangelischen Kirchentags in Dortmund 2019 unterschreiben wir und wollen wir umsetzen.

Vieles kann man diskutieren und darüber wird es unterschiedliche Meinungen geben:

Ob unsere Kirche ein Rettungsschiff mit Spenden unterstützen soll oder nicht.