Uraufführung an Karfreitag

Peter WittrichIm Karfreitagsgottesdienst am 14. April von 10-11 Uhr in Nürnberg – St. Sebald wurde das Werk „Wahrlich, ein Mensch - Drama sacra nach Worten über und an Jesus von Nazareth am Tag seines Todes“ von Peter Wittrich uraufgeführt.
Die Live-Übertragung des Gottesdienstes können Sie in der ARD-Mediathek ansehen,einen Kurzbericht auf BR24.
Die Texte des Werkes und die Predigt von Elisabeth Hann von Weyhern und Stefan Ark Nitsche können Sie als pdf-Datei herunterladen.
 

Passionsgespräche mit dem Regionalbischof

Nicht erst seit den Funden von Qumran brodelt die Gerüchteküche: Offenbaren heilige Schriften, die uns bisher vorenthalten wurden, das wahre Evangelium? Wurde die gute Botschaft des Gottessohnes gezielt verfälscht? 

An drei Freitagen vor Karfreitag untersucht Regionalbischof Dr. Stefan Ark Nitsche, was die Zeugen innerhalb und außerhalb der Bibel unter dem „Evangelium“, der „guten Botschaft“ verstehen. Er räumt mit Verschwörungstheorien auf und untersucht, was für den Glauben wirklich wichtig ist.

Ort: Evang. Stadtakademie Nürnberg.

1. Passionsgespräch am Freitag, 24.3.2017, 17 Uhr 
ILLUMINATUS - 
Paulus, der älteste Zeuge
Folien Textblatt

2. Passionsgespräch am Freitag, 31.3.2017, 17 Uhr 
APOKRYPHOI - 
Thomas, Maria Magdalena & Co.
Folien Textblatt

3. Passionsgespräch, am Freitag, 7.4.2017, 17 Uhr 
APOKALYPSIS - 
Was die Evangelien des Neuen Testaments offenbaren 
Folien - Textblatt 

Trauer und der Trost der Schrift


Sterben und Tod gehören zu den Grunderfahrungen menschlicher Existenz. „Wer im Dunkel der Nacht, wenn kein Stern uns leuchtet, stark bleibt – der zeigt Größe und wahren Glauben,“ sagt Shimon Großberg, seit Anfang des Jahres Rabbiner in der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg. Im Gespräch mit dem evangelischen Regionalbischof Dr. Stefan Ark Nitsche am 3.4.2017 in der IKG Nürnerg ging um den Umgang mit Tod und Trauer in Judentum und Christentum. „Die Schrift ist eine Schatztruhe voll mit Trost. Sie weitet den Blick über das Hier und Jetzt hinaus,“ so Nitsche. In einer Präsentation machte Nitsche Grundzüge christlicher Hoffnung über den Tod hinaus deutlich. 

Die Sanierung der Aussegnungshalle der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg unterstützt die Evang.-Luth. Kirche in Bayern mit € 10.000.-. Einen symbolischen Scheck über diesen Betrag überreichte der Beauftragte für den jüdisch-christlichen Dialog im Dekanat Nürnberg und Evang. Vorsitzende der Gesellschaft für jüdisch-christlichen Dialog Franken, Dekan Christopher Krieghoff an diesem Abend.

Hertha Atzkern verstorben

Die frühere Synodale Hertha Atzkern ist am Dienstag, 24. Januar, im Alter von fast 91 Jahren verstorben. Atzkern war von 1972 bis 1996 Mitglied der bayerischen Landessynode. Sie war die erste Frau in Bayern, die in den Landessynodalausschuss (LSA) gewählt wurde, eines der vier kirchenleitenden Organe der bayerischen Landeskirche.

Schwerpunkt ihres Engagements war die Frauenarbeit mit dem Ziel, die Gemeinschaft von Männern und Frauen in der Kirche voranzubringen. Mit einer Ausbildung zur Gemeindehelferin und anschließender Tätigkeit als Jugendleiterin in der Gemeinde St. Leonhard in Nürnberg begann der berufliche Weg der gebürtigen Schlesierin in Bayern. Ab 1967 war sie tätig beim Bayerischen Mütterdienst, später als Referentin für Frauenarbeit in Stein. Von 1972 bis 1984 war sie Mitglied im Vorstand der Evangelischen Frauenarbeit in Stein. 1990 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Der Trauergottesdienst für Hertha Atzkern findet statt am Freitag, 3. Februar 2017, um 13.15 Uhr in der Rother Kreuzkirche (Friedhofsgäßchen, 91154 Roth)

Keine Ausflüchte!

Martin NiemöllerAm 14. Januar 1892 wurde der evangelische Theologe Martin Niemöller geboren.

Den Gottesdienst aus Anlass seines 125. Geburtstages übertrug der Deutschlandfunk live aus der Martin-Niemöller-Kirche in Nürnberg. Den Gottesdienst nachhören können Sie hier.

Zum Herunterladen im pdf-Format stehen die Texte des Gottedienstes sowie die Pressemitteilung bereit

Ruhe aus Geborgenheit und nicht aus Bequemlichkeit

In seiner Sylvesterpredigt stellt Regionalbischof Dr. Stefan Ark Nitsche auch dieses Jahr die Jahreslosung des zu Ende gehenden Jahres auf den Prüfstand: „Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen eine Mutter tröstet.“ (Jesaja 66,13) 

„Trost war 2016 nötig: Für die Gewaltopfer in Syrien, im Irak und in der Türkei, in Nizza, München, Ansbach, Berlin und an anderen Orten; aber auch dieses Jahr wieder in vielen persönlichen Lebenssituationen,“ so Nitsche. „Immer ging das Leben weiter, aber wie? Ohne innere Ruhe öffnet sich die Zukunft nicht und fehlt der klare Blick für das, was jetzt dran ist. Aus dem Trost des Gottes, der uns in den Arm nehmen möchte wie eine gute Mutter, kann diese Ruhe wachsen.“ 

Eine solche Ruhe aus Geborgenheit ist in seinen Augen das schiere Gegenteil einer Ruhe aus Bequemlichkeit, die das Unangenehme ausblendet und einmal gefundene Lösungen als alternativlos hinstellt. „Sie kommt aus dem Vertrauen darauf, dass ein Leben, das sich an Versöhnung und Menschlichkeit orientiert, auf Dauer Bestand hat, weil es unter dem Segen Gottes steht.“ 

Der Festgottesdienst zum Altjahresabend findet statt am Samstag, 31. Dezember 2016 um 18 Uhr in St. Lorenz in Nürnberg. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Bachchor St. Lorenz unter der Leitung von KMD Matthias Ank mit Werken von Antonin Dvorak, Felix Mendelssohn Bartholdy und Martin Torp. 

Dem Unfrieden trotzen

„Die Gewalt in Aleppo, auf dem Berliner Breitscheidplatz und an vielen anderen Orten kann einen verzweifeln lassen“ sagt Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern in ihrer diesjährigen Predigt am 25. Dezember 2016 um 10 Uhr in St. Sebald in Nürnberg. „Doch Weihnachten bekräftigt Christen in ihrer Grundhaltung zur Welt: Wer auf die Verheißung vertraut, dass mit Jesus Christus Gottes Friede in die Welt gekommen ist, der lässt sich nicht davon abbringen, zu diesem Frieden etwas beizutragen – unfriedlichen Zeiten zum Trotz!“

Solidaritäts-Aktion für die Opfer von Krieg und Terror

Wir geben unsere Hoffnung auf Frieden in der einen Welt nicht auf! Vielen Menschen ist es ein Bedürfnis, Gedanken und Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Wir denken an die Opfer des Krieges in Syrien und anderswo sowie an deren Angehörige. Und wir denken an die Toten bei Terror-Angriffen wie am Montagabend in Berlin und deren Angehörige. 

Wir laden herzlich ein, am Freitag, den 23.12.2016 um 19.00 Uhr in die Straße der Menschenrechte zu kommen. 

An der dritten Säule, die für das Recht auf Leben und Freiheit steht, legen wir Blumen nieder und zünden Kerzen an. Mit der Aktion wollen wir ausdrücken, dass wir in Gedanken bei den Menschen sind, die in Kriegsgebieten ausharren, sich auf der Flucht befinden oder Verwandte und Freunde durch Krieg und Terror verloren haben. Wir gedenken der Kriegsopfer und der Toten von Terror-Anschlägen. Viele Blumen und leuchtende Kerzen in der Straße der Menschenrechte sind ein geeignetes Symbol für unsere Trauer um die Opfer, aber auch für die Hoffnung auf Frieden! Wir denken dabei auch, aber nicht nur an die Menschen in Syrien. Wir denken dabei an alle Menschen, die von Krieg und Terror betroffen sind.

Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Elisabeth Hann von Weyhern und Dr. Stefan Ark Nitsche, evang.-luth. Regionalbischöfe, Hubertus Förster, Stadt- und Regionaldekan der kath. Stadtkirche, Dr. Jürgen Körnlein, evang. - luth. Stadtdekan, Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg, Nürnberger Menschenrechtszentrum, Stephan Doll, Geschäftsführer DGB Mittelfranken, Amnesty International Nürnberg, Terre-des-Femmes-Städtegruppe Nürnberg, ASF Nürnberg, Jusos Nürnberg, Maede Soltani, Martin Burkert, MdB, Stefan Schuster, MdL, Gabriela Heinrich, MdB

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